Wiener Volksliedwerk Facebook wean hean
wean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean heanwean hean
 
wean hean

Das Wienerliedfestival 2018

wean hean 19 in bewegten Zeiten. Heuer verweigern wir die Jubiläen weitgehend. Was soll man in Wien über den Prager Fenstersturz singen? Oder den eher holprigen Beginn der Ersten Republik. Sollen wir den Geburtstag von Karl Marx feiern oder 80 Jahre 38er Joahr? Schon alles nicht so prickelnd. Auch bei Prinz Eugen und Belgrad sind uns die politisch korrekten Handerln gebunden – mir san ja friedliche Leit. Überwiegend. Alsdann: Eine fulminante Eröffnung im WUK mit sechs sehr unterschiedlichen Formationen. Vom «echten alten Weanaliad» bis zu ziemlich unkonventionellen Hörerlebnissen. Dann benehmen wir uns wieder ordentlich:wean modern mit dem attensam-quartett und der Auseinandersetzung von Friedrich Cerha mit der Wienermusik. Weiter geht’s mit Ödön von Horvath und seinem «Buch der Tänze». Damit hätten wir unseren Kulturauftrag eigentlich schon erfüllt.


Noch ein kurzes Intermezzo zur Sittengeschichte dieser Stadt: Ein Konglomerat aus Mutzenbacher, Spittelbergliedern, dem «Taschenbuch für Grabennymphen» und einem Seitenhorch nach Berlin zu Zilles «Hurengesprächen» erwartet hier das Fachpublikum. Sie können die Karten dafür auch anonym bestellen. Wir finden zurück in den grauen Kulturalltag: Radek Knapp, die Neuen Wiener Concert Schrammeln, Die Strottern geben ihr Bestes um Sie bei Laune zu halten. Dann ein literarisches Sozialprogramm zu Kurz IV, gedämpft durch edle Schrammelmusik – diesem Opium für die Wiener. Ein wean hean Ausflug ins Wachauerlandl und ein Wienerliedstammtisch läuten die Endrunde ein: «Blitzdichtgewitter». Ich weiß schon: «Was hat des mit’n Weanaliad z‘ tuan?»

Schau‘ ma amoi!


Herbert Zotti