Georg Traska

Als Kunsthistoriker und Mitarbeiter des Instituts für Historische Intervention beschäftigt sich Georg Traska hauptberuflich mit zeitgeschichtlichen Projekten. Eines seiner Themenschwerpunkte ist jüdische Geschichte im 19./20. Jahrhundert.

Im Wiener Bockkeller sprach Georg Traska mit Christoph Lind über den Künstler Hermann Leopoldi, untermalt mit teilweise wenig bekannten historischen Aufnahmen Hermann Leopoldis. Ein Publikumssingen bildete den Abschluss der Veranstaltung.

Zum Projekt:
Hermann Leopoldi war einer der begabtesten und meist gefeierten Komponisten, Pianisten, Sänger und – wie er sich selbst nannte – „Klavierhumoristen“ des Wiener Liedes sowie des deutschsprachigen Schlagers der 1920er, 1930er, 1940er und 1950er Jahre. Er schuf so bekannte Lieder wie „Schön is so ein Ringlspiel“, „I bin a stiller Zecher“, „In einem kleinen Cafe in Hernals“, „Überlandpartie“, „Schnucki, ach Schnucki“, aber auch den im KZ geschriebenen „Buchenwald-Marsch“ und politische Lieder wie „Die Novaks aus Prag“ (über ExilantInnen-Schicksale) oder „An der schönen roten Donau“ (über die sowjetische Besatzung und den politischen Opportunismus der ÖsterreicherInnen).

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Hermann Leopoldi
Gesammelte Werke von Hermann Leopoldi
2 Bände
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