Hans Moser (1880-1964)

Jean Juliet, wie Hans Moser (*1880 †1964) eigentlich hieß, trat am Beginn seiner Karriere in berühmten Kabaretts auf - 1923 gelang ihm mit dem Sketch "Der Dienstmann" der Durchbruch. 1925 beeindruckte er im Ronacher in Karl Farkas´ Revue "Wien, gib acht!" auch den im Publikum sitzenden Charlie Chaplin.

Vom Kabarett gelang Moser der Sprung auf die großen Theaterbühnen, in den 1930er Jahren wirkte er in ca. 150 Filmen mit. Seine Paraderollen: Diener, Untergebene, Randfiguren ... Als wohl bekanntester "Wienerliedsänger ohne Stimme" nuschelte sich der Volksschauspieler und Komödiant via Heimatfilm und Plattenaufnahmen in die Herzen der Wiener und vieler Anderer ... Unvergleichlich interpretierte er im Sprechgesang Lieder wie: "Die Reblaus" (1940, Film "Sieben Jahre Pech"), "Der alte Herr Kanzleirat", "In der Kellergassn", "Sperrstund is", "Wenn der Herrgott net will", "Der Dienstmann", "Hobellied", u.v.a. Fazit: Der raunzende Grantler mit der rudernden Gestik erfreut sich auch heute noch größter Beliebtheit!

CDs:
Das Beste von Hans Moser. EMI, 1996

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