Erbschaften II

Sommerakademie »Volkskultur als Dialog« 2018

Mittwoch, 22.08.2018 - Samstag, 25.08.2018

Der Begriff Erbschaften folgt einer Idee, die in das Denken der Moderne gehört. Diese Moderne findet und erfindet derzeit intensiv mit Begriffen wie Erinnerungskultur, immaterielles Erbe oder „Heritage“ ihre eigenen Herkunftsgeschichten in Mustern der Kontinuität. Gedächtnis und Vermächtnis liegen nah beieinander. In diesem Sinne erscheinen Volkslied, Volksmusik, Volkstanz, Mundart, Tracht, Brauchtum… in nationale und regionale Repräsentations- und Identitätsmuster implementiert.




Weiterführende Links:
» Zum Programm 2018


Erbschaften, Traditionslinien & Prägungen

Sommerakademie »Volkskultur als Dialog« 2017

Mittwoch, 23.08.2017 - Samstag, 26.08.2017
Hotel Magerl, Gmunden

Die nächsten beiden Sommerakademien greifen das Thema Erbschaften auf. 2017 sollen mit Traditionslinien Kontinuitäten und Brüche in der Praxis der Volkskultur behandelt werden. Die beiden genannte Aspekte, Traditionslinien und Prägungen, sind nicht trennscharf und dienen nur als Anhalt.
Kulturelle Erbschaften gehören in das Denken der Moderne. Sie drücken sich aktuell in kulturwissenschaftlichen und politischen Debatten um die „Erinnerungskultur“, das „Immaterielle Kulturerbe“ der UNESCO oder „Heritage“ aus, so dass man von einem „Memory boom“ spricht. Auch die Archive arbeiten unter dem Stichwort „Digital Heritage“ ihre Dokumente auf und ordnen sie neu, um sie weltweit verfügbar zu machen... (siehe PDF)


Weiterführende Links:
» Zum Programm 2017
» 217_sak_2017.pdf


Aufgeführt und vorgeführt

Sommerakademie »Volkskultur als Dialog« 2016

Mittwoch, 24.08.2016 - Samstag, 27.08.2016

Der Volkskundler Richard Weiss hatte einmal beschrieben, wie die Fremdverklärung der Schweizer Hirten nach 1800 in Selbstverklärung umgeschlagen sei. Die als Ursuppe der Nation verklärten Hirten veranstalteten dann selbst Umzüge, die ihre Bedeutung thematisierten; mit Käsen, Jodeln, dem kämpferischen Schwingen und anderem mehr. Freilich hatten das Alphirtenfest patrizische Berner angeregt. Der Blick von außen, aufs „Volk“, hatte Volkskultur, Lieder, Trachten und Bräuche in nationale Selbstbilder und dann bald in den frühen Tourismus eingegliedert. Auch in Österreich scheint Volkskultur besonders in touristischen Regionen lebendig und auffällig. Sie wurde und wird in Heimatabenden vorgeführt... (siehe PDF)


Weiterführende Links:
» Zum Programm 2016
» SAK_2016.pdf




Musik und ihre Orte

Sommerakademie »Volkskultur als Dialog« 2015

Mittwoch, 26.08.2015 - Samstag, 29.08.2015

Musik spielt sich nicht im luftleeren Raum ab. Sie hat ihre Orte und ist oft funktional mit Arbeit, Fest oder auch Trauer verbunden. Orte und mit ihnen verbundenen Anlässe bestimmen Melodien, Instrumente und Texte. Landschaften haben ihre Musiken. Sie kennen offenbar auch “typische” Melodien und ihre Instrumente zu den Anlässen und Orten. Mit Instrumenten werden Stimmungen und musikalische Gattungen verbunden. Oft werden sie mit ihnen so ‚konnotiert‘, daß uns ihre Zugehörigkeit selbstverständlich erscheint. Wenn sich Musik diesen Konnotationen verweigert, irritiert sie oder schafft sie – je nach Perspektive – Neues, Interessantes, bisher Ungehörtes, Unerhörtes... (siehe PDF)


Weiterführende Links:
» Zum Programm 2015
» SAK_2015.pdf