Treffpunkt Bockkeller

Razvan Rosu (Flöten, Dudelsack und Tulnic [Alphorn]), Petrica Zele (Geige), Bogdan Rosu (Trommel), Robert Kolar (Gesang), Manfred Schiebel (Klavier)

Donnerstag, 27.10.2016 | 19.30 Uhr
Liebhartstaler Bockkeller

Musik aus dem Motzenland und der ehemaligen Monarchiestadt

Der siebenbürgische Volksmusiker und Anthropologe Razvan Rosu ist bei seinen Feldforschungen im gebirgigen Motzenland (westliches Siebenbürgen) auf Lieder gestoßen, die auf traditionellem Gedankengut basieren und in denen der "Mythos vom guten Kaiser" erzählt wird. In besagten Gebieten des ehemaligen Kaiserreichs Österreich entwickelte sich in den sozial unterdrückten und ausgegrenzten Bevölkerungsteilen ein Mythos vom guten Kaiser, der Recht walten lassen und seine Untertanen vom Frondienst und aus der Leibeigenschaft befreien will. Gemeinsam mit seinem Bruder Bogadan und Petrica Zele präsentiert und erläutert Razvan Rosu nebst Alphorn-Rufen und archaisch anmutenden Melodien aus dem Motzenland Lieder über Kaiser Franz Joseph und den Ersten Weltkrieg. Schauspieler und Sänger Robert Kolar und der Pianist Manfred Schiebel ergänzen dieses für uns neue Image der Residenzstadt Wien und seines Kaisers von der hiesigen Seite mit thematisch stimmigen Wienerliedern um ausgewählte Attribute...

Eintritt:
EURO 13,50 / 11,50 (Mitglieder wvlw) / 9,- (Schüler, Studenten)

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Liebhartstaler Bockkeller
Gallitzinstraße 1, 1160 Wien
Erreichbarkeit: U3 Ottakring (+ Bus 45A oder 46B bis "Ottakringer Friedhof") oder
Straßenbahn 44 (Maroltingergasse)
Karteninfo-Tel. (01) 416 23 66,
mail: office@wvlw.at     web: www.wienervolksliedwerk.at



Von der Vorstadt ins Stetl

Mit Klezmer Reloaded und Kabane 13

Donnerstag, 09.10.2014 | 19:30
Liebhartstaler Bockkeller

Der breite Bogen an diesem Abend reicht von neuen Facetten der Klezmermusik über alte und neue Wienerlieder und Tänze hin zu Klassikern und Raritäten wie Leopoldi, Bronner, Qualtinger, Heller, Hodina, Neuwirth oder Eigenkompositionen.
Die beiden Musiker Golebiowski und Shevchenko alias Klezmer Reloaded bringen ihre Begeisterung für Klezmermusik so mitreißend zum Ausdruck, dass uns Stetl und Wiener Vorstadtwelt verschmelzen.

Anderes und doch sehr Ähnliches verheißt uns das zum Trio erweiterte Duo Kabane 13, die das typisch Wienerische ganz und gar für sich entdeckt hat. Mit Kabane meinen die klezmer- und balkangewandte Sängerin Amanda Rotter, der in der alpenländischen Musik und im irischen Folk verortete Singer-Songwriter Stefan Angerer und die in allen Bereichen der Volksmusik versierte Marie-Theres Stickler an der Wiener Knopfharmonika nicht die erblichen Standestitel im historischen Japan, sondern die Badehütten, die man in Wiener Strandbädern mieten kann.

Klezmer Reloaded:
Maciej Golebiowski: Klarinetten
Alexander Shevchenko: Bajan

Kabane 13:
Amanda Rotter: Gesang
Stefan Angerer: Gitarre, Gesang
Marie-Theres Stickler: Wiener Knopfharmonika, Gesang

Eintritt:
EURO 16,50 / 14,50 (Mitglieder wvlw) / 11,– (Schüler, Studenten)

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» kabane 13
» klezmer reloaded
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Liebhartstaler Bockkeller
Gallitzinstraße 1, 1160 Wien
Erreichbarkeit: U3 Ottakring (+ Bus 45A oder 46B bis "Ottakringer Friedhof") oder
Straßenbahn 44 (Maroltingergasse)
Karteninfo-Tel. (01) 416 23 66,
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Treffpunkt Bockkeller

Mit Spafudla und bratfisch

Donnerstag, 18.09.2014 | 19.30 Uhr
Liebhartstaler Bockkeller

Eine ungezähmte Überraschung, ein Auftrieb für die Volksmusik, zwei leidenschaftliche Formationen, die Tradition und Progression verbinden – das sind Spafudla und bratfisch.
Lucia und Schwester Bernadette Froihofer spielen erste und zweite Geige, Bruder Gabriel arbeitet – so er nicht gerade am Kontrabass werkt, am Schlagwerk, an der Marimba oder an Kompositionen, und der uns aus der Wienerliedszene bekannte Daniel Fuchsberger entfaltet seine besten Seiten als Kontragitarrist, Marimbaspieler, Schlagwerker und Komponist. Und Singen tun sie, die spafudlarischen Steirer, allesamt.

bratfisch, die vier wienerischen Charakterköpfe, die seit zehn Jahren zusammen auf der Bühne stehen und ihr Publikum mit einer mitreißenden Liveperformance überzeugen, hat sich in den vergangenen Jahren einen fixen Platz in der Szene erspielt und gilt als heißer Tipp für alle, die eine weltmusikalische Sicht auf die Wiener Musik zu schätzen wissen.

bratfisch:
Matthias Klissenbauer: Gitarre, Gesang
Tino Klissenbauer: Akkordeon
Jürgen Partaj: Geige
Johannes Landsiedl: Gitarre, Bass

Spafudla:
Lucia Froihofer: Violine, Tenorgeige, Gesang
Bernadette Froihofer: Violine, Mandoline, Gesang
Daniel Fuchsberger: Kontragitarre, Marimba, Perkussion, Gesang, Komposition
Gabriel Froihofer: Kontrabass, Marimba, Perkussion, Gesang, Komposition, Organisation


Eintritt:
EURO 16,50 / 14,50 (Mitglieder wvlw) / 11,– (Schüler, Studenten)

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Liebhartstaler Bockkeller
Gallitzinstraße 1, 1160 Wien
Erreichbarkeit: U3 Ottakring (+ Bus 45A oder 46B bis "Ottakringer Friedhof") oder
Straßenbahn 44 (Maroltingergasse)
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Allerhand vom Donaustrand

Mit Diana Rasina & Band (Rumänien) und Tanzgeiger (Österreich).
In Kooperation mit der Österreichisch-Rumänischen Gesellschaft.

Donnerstag, 10.10.2013 | 19.30 Uhr
Liebhartstaler Bockkeller

Diana Rasina, die wunderbare Sängerin aus Rumänien, spielt zusammen mit drei einzigartigen Musikern (und mit einzigartigen Instrumenten) aus den Nachbarländern Rumäniens: Dimitar Karamitev aus Bulgarien am Kaval (Hirtenflöte), Laszlo Racz aus Ungarn am Zymbal und Jovan Torbica aus Serbien am Kontrabass. Das Projekt bietet einen authentischen Überblick über die musikalische Folklore Rumäniens, die sich über alle Regionen des Landes erstreckt.

Die Lieder reichen von archaischen Hirtenballaden über Roma-Lieder und orientalische Melodien aus dem 18. und 19. Jahrhundert bis hin zu „Klassikern“ der rumänischen Folklore. Die Lieder kennzeichnen sich außerdem durch eine große Vielfalt, wie zum Beispiel die einzigartige rumänische „Doina“, beschwingte Tanz- und feierliche Hochzeitslieder, sanfte Wiegenlieder oder seufzende Klage- und Trauerlieder.

Dieser faszinierenden Musiksprache werden die weit über Österreich hinaus bekannten Tanzgeiger mit ihrer Hellhörigkeit für das Fremde begegnen und gleichzeitig ihrer konstanten Vertrautheit mit der eigenen Volksmusik Ausdruck verleihen. In mehr als drei Jahrzehnten Lebens- und Musikgeschichte unterliegen die Instrumentierung, das Repertoire und die Besetzung einem Wandel. Auf ihren unzähligen Reisen durch Österreich, Europa und die ganze Welt hat sich ihre Musik aber als unmissverständliche Sprache bewährt. Im Dialog mit Diana Rasina werden sie im Bockkeller in voller Besetzung mit Bläsern aufspielen: Kraftvoll, innig, virtuos, mitreißend, feurig, verrückt, stets authentisch und mit einer gehörigen Portion Selbstironie – einmal mehr Anlass, das Leben zu genießen!

Eintritt:
EURO 15,– / 13,– (Mitglieder wvlw) / 10,– (Schüler, Studenten)

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Liebhartstaler Bockkeller
Gallitzinstraße 1, 1160 Wien
Erreichbarkeit: U3 Ottakring (+ Bus 45A oder 46B bis "Ottakringer Friedhof") oder
Straßenbahn 44 (Maroltingergasse)
Karteninfo-Tel. (01) 416 23 66,
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Ausgekocht!

Mit Frauenkompott und wienerglühn.

Donnerstag, 03.10.2013 | 19.30 Uhr
Liebhartstaler Bockkeller

Pfiffiges Doppelterzett aus Niederösterreich trifft auf neue Spielarten des Wienerliedes! Das Frauenkompott aus dem Weinviertel singt vom traditionellen bis hin zum männervernichtenden Volkslied alles! Ganz schön ausgekocht zeigen die sechs Frauen des Kompotts in ihren Liedern ihr Selbstwertgefühl, wobei alte Volkslieder als Beleg für beste Bodenhaftung stehen. Die sechs Freundinnen aus Falkenstein und Poysbrunn gestalten ihre Konzertabende als launige musikalische „Therapiesitzung“, in der sie Probleme des Alltags humorvoll thematisieren. Sie texten alte Volkslieder und Schlager um und schaffen so kritisch-ironische Lieder, die sowohl Männer und Frauen ansprechen. Dazu begleiten sich die Freundinnen selbst mit Akkordeon, Querflöte, Blockflöte und Gitarre.

Die Tradition des Wienerliedes über Jahre verinnerlicht und dem Volk aufs Maul geschaut, das hat wienerglühn – ganz ohne Patina! Mit einem scharfen Blick auf den „Hiesigen“, auf seine Animositäten und Nonchalance rücken die drei vielversprechenden Musiker Unschärfen der „Wiener Seele“ zu Leibe. Die unverblümten Texte bringen vielschichtige Ambivalenzen auf den Punkt und beflügeln mit eindringlichen Melodien. wienerglühn entwickelt mit einer großen Portion Hirnschmalz die hinlänglichen Auffassungen dieses Genres weiter. Dazu gehört Herzblut, das durch die Adern der Protagonisten fließt. Mittels verspielter Arrangements und überraschender Harmoniestrukturen gelingt es wienerglühn eine Vielzahl an Gefühlen zu wecken.

Frauenkompott:
Barbara Schüller
Christa Pesau
Erna Pesau
Eva Kahofer
Maria Susic
Martina Österreicher

wienerglühn:
Rudi Gratzl: Gesang, Klarinette
Heidelinde Gratzl: Akkordeon, Gesang
Jovan Torbica: Kontrabass

Eintritt:
EURO 15,– / 13,– (Mitglieder wvlw) / 10,– (Schüler, Studenten)

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